MA – Entwicklung eines Detektionsverfahrens

Entwicklung eines Detektionsverfahrens für Netzfehler im Energiebordnetz eines Kraftfahrzeugs

Durch neue Entwicklungen im Kfz-Energiebordnetz, wie den Einsatz von dezentralen elektronischen Energie­verteilern, höhere Bordnetzspannungen und zentrales Fehlermanagement steigen die Anforderungen an die Qualität und Quantität der Netzzustandsüberwachungen gegenüber dem Stand der Technik. Eine wesentliche Komponente ist dabei die elektronische Fehlerüberwachung der Leitungen und Stecker.

Im Rahmen der Arbeit sind im ersten Schritt die relevanten Ausfallmoden von Steckern und Leitungen im Energiebordnetz  durch eine Literaturrecherche zu identifizieren.

Für die gefundenen Ausfallmoden sind dann Detektionsverfahren zu entwickeln und hinsichtlich ihres Reali­sie­rungsaufwands und ihrer Zuverlässigkeit zu bewerten. Hierzu sollen unterstützende Experimente, z.B. an Steckkontakten, durchgeführt werden. Die Verfahren sollen vorzugsweise auf den in einem elektronischen Energieverteiler vorhandenen Messsignalen basieren.

Anschließend sind für ausgewählte Ausfallmoden die Fehlerdetektionsverfahren als Kombination aus Hardware-Schaltungen und Algorithmen zu realisieren. Der algorithmische Part der Implementierung soll in VHDL codiert und als verifizierter IP-Core bereitgestellt werden. Der entstandene IP-Core soll dann auf einem FPGA realisiert und die Fehlerdetektionsverfahren durch geeignete Laborexperimente validiert werden.

Bearbeiter: reserviert für Christian Braschwitz

Betreuer: Christian Sültrop (Fraunhofer IISB) – Telefon: 09131-761121; Email: Christian.Sueltrop@iisb.fraunhofer.de

Für Studienfächer: EEI, Mechatronik

Verantwortlicher: Prof. Dr.-Ing. Martin März